Lichtparade – Räume richtig ausleuchten und trotzdem Stimmung erzeugen

Von Nicole Gutschalk, 5. November 2016
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Bild via Vitra

Was die richtigen Lichtverhältnisse betrifft, so bin ich super wählerisch. Ich mag etwa keine Restaurants, die zwar leckeres Essen zu bieten haben, aber ausgeleuchtet sind, als würde man in einer Turnhalle sitzen. Unverständlicherweise kommt das öfter vor als man denkt – selbst in Bars. Daheim bin ich eine Verfechterin von mehreren Lichtquellen in einem Raum:

1. Ein fokussiertes Licht zum lesen oder schreiben muss immer sein. Ich habe übrigens mal gehört, dass Licht mit hohem Blauanteil produktiver macht. Vielleicht sollte ich das demnächst mal ausprobieren, bevor ich vollends in den Winterschlaf falle.

2. Dann brauchts bei mir immer auch eine Lampe, die einen Auftritt hat. Gerne auch mal  in Form eines  theatralischen Schattentheaters. Bietet sich etwa fürs Schlafzimmer an.

Und schliesslich 3. ein gleichmässig gestreutes Allgemeinlicht. In der Regel erzeugt man das mit einer Deckenleuchte.

Lichtparade

1 Tisch- und Bodenleuchten

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1 Tischleuchte Ervedal von Urbanara, ca.100 Fr., www.urbanara.de 2 Tischleuchte Mediterranea von Petite Friture, ca.760 Fr. 3 Tischleuchte Petite Machine von Lindholdt Studio, ca.730 Fr., über Goodform 4 Carrie LED Lampe von Menu, 120 Fr. über Menu 5 Gelenkleuchte Lampari, ca.340 Fr., über Lampari

2 Hängeleuchten

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1 Pendeleuchte Liuku von Maija Puoskari für Mater Design, 435 Fr. (div.Farben) über Mooris 2 Cirque Lampe (in drei Varianten) Louis Poulsen, 227 Fr. über Nunido 3 Hängeleuchte ML01 aus Leder von Moijn Northern Objekts, 235 Fr., Moijnwww.moijnmoijn.com 4 Kronleuchter Franklin von Menu, 535 Fr., über Connox

3 Wandleuchten

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1 Wandleuchte Swing von House Doctor, ca.207  Fr. über NunidoWandleuchte von Serge Mouille, ab 2387 Fr. über Goodform 3 Wandleuchte Lean (div.Farben) von Muuto, 175 Fr. über Connox  4 Wandleuchte Klimoppe von Studio Snowpuppe, ca.160 Fr.

Good to know:

  • Nur eine Leuchte mittig in einen Raum zu hängen – weil sich ja dort schliesslich der Anschluss befindet – ist ein häufig gemachter Fehler. Denn gleichmässige Ausleuchtung erzeugt sehr oft eine ungemütliche Atmosphäre. Lieber mit mehreren „Lichtinseln“ arbeiten.
  • Tischregel: Am besten sollte eine Leuchte, die über einem Esstisch platziert ist, in der höhe verstellbar sein, damit sie nicht zu niedrig (so dass man sich nicht mehr in die Augen gucken kann) oder zu hoch (Achtung Blendgefahr) hängt. Ideal ist ein Abstand von 60 cm zum Tisch. Am besten eine dimmbare Lampe einsetzen.
  • Bodenleuchten sind der perfekte Hingucker für dunkle Ecken und Nischen.
  • LED`s : Im Privatbereich machen diese nur Sinn, wo Leuchten viel eingeschaltet sind und Energie gespart werden soll.
  • Die Helligkeit neuer Leuchtmittel wird in Lumen und nicht mehr in Watt gemessen. Dabei entsprechen 700 Lumen etwa einer alten 60-Watt-Glühbirne.
  • Direkt – Indirekt: Für eine harmonische Lichtplanung kombiniert man am besten direktes Licht mit indirektem – so schafft man eine diffuse und gleichmässige Beleuchtung.

 

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