Die neue Transparenz – gläserne Wohnobjekte sind zurück!

Von Nicole Gutschalk, 28. Februar 2017

Glas ist für mich DAS Symbol der Achtzigerjahre. Was wahrscheinlich daran liegt, dass bei uns Zuhause in jener Zeit so einiges aus Glas rumstand: Glasvitrinen, gläserne Nachtischchen, ein Couchtisch aus Glas und natürlich das Keypiece schlechthin – der Esstisch mit schwerer Glasplatte. Angeschafft, weil er Leichtigkeit und Transparenz versprach; was man aber ehrlich gesagt kaum wahrgenommen hat, da er meist unter einem Schutzschild aus Tischsets und Läufern begraben wurde. Schliesslich durfte er keine Kratzer und Schmierflecken abbekommen – was sich in einem Haushalt mit Kindern jedoch kaum vermeiden liess… Mein Verhältnis zu gläsernen Wohnobjekten ist dementsprechend gespalten. In jüngster Zeit jedoch muss ich zugeben, dass ich mich trotz Vorurteilen in das eine oder andere Glasobjekt verliebt habe. Vor allem in Sachen Lichtquellen – Tisch- oder Hängelampen – sind derzeit extrem hübsche Modelle aus Glas auf dem Markt. Ausserdem wird heute glücklicherweise, anders als in den technischen und coolen Achtzigern, eher die fragile, zarte Seite des Materials betont – was mir extrem entgegenkommt.

Gläserne Highlights

1 Bodenvase Echasse von Theresa Arms für Menu, 503 Fr. bei Connox 2 Hängeleuchte Knot von Chiaramonte Marin für Brokis, ca.1230 Fr. bei Milia Shop 3 Aufbewahrungsbehälter Bits and Bobs von Hay, ca. 20 Fr. bei Hay 4 Konsole aus der Kollektion Ulupna von La Redoute, 479 Fr. bei La Redoute 5 Vitrine Haze von Ferm Living, ca. 1360 Fr. bei Ferm Living 6 Esstisch Vela I von Loftscape ca.410 Fr. bei Home24 7 Tischlampe Buds 2 von Rodolfo Dordoni für Foscarini, 950 Fr. bei Goodform

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