Objekt der Woche: Cocktailshaker Maryna

Von Nicole Gutschalk, 16. Juni 2017

Mir steht der Sinn gerade grausam nach einem eisgekühlten Drink. Nach einem Frenchie zum Beispiel. Kennt ihr nicht? Dann habt ihr was verpasst. Der Cocktail, so sagt zumindest das Rezept, sei die francophile Version eines Sangrias. Für mich aber riecht er vor allem nach Sommer in den Achtzigern als wir in Nachbarsgärten Beeren stibitzten – abzüglich dem Geschmack von Alkoholica natürlich. Das Rezept für den Sommercocktail (siehe unten) habe ich kürzlich in einem Buch mit dem simplen Namen „shake“ entdeckt – oder eher wiederentdeckt. Es steht bei uns im Geschirrschrank bei all den Büchern – Pilzbüchern, Fischbüchern, Kochbüchern, Backbüchern und Büchern zum Thema Cocktails – die leider viel zu selten zum Einsatz kommen. Verfasst wurde es von zwei Jungs aus Brooklyn, Eric Prum und Josh Williams, die zu Erkenntnis kamen, dass Cocktails drei Sachen sein sollten: Fun, simple und social. Und da genossen werden sollten, wo sie eben am besten schmecken: Zuhause unter Freunden. Also hopp: Freunde einladen und das Buch Shake besorgen (gibts nur in englisch, aber die Bilder sprechen ohnehin für sich). Wenn ihr noch keinen Shaker zu Hause haben solltet, dann sei euch dieses hübsche Exemplar aus Emaille und Edelstahl namens Maryna empfohlen. Ihr kriegt es bei Anthropology für rund 60 Franken. 

The Frenchie nach dem Rezept von „Shake – A New Perspective on Cocktails“:

  • 10 Shots Rosé-Wein
  • 2 Shots Cointreau
  • 1 Rohrwürfelzucker
  • 6 frische Himbeeren
  • 4 frische Erdbeeren

Würfelzucker und Beeren in den Shaker füllen, vermengen, Rosé, Cointreau und Eis beigeben und für rund drei Sekunden shaken. In Tumbler abfüllen, Eis und Beeren zur Garnitur hinzufügen.

 

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