Design

enSoie x Schönstaub Capsule Collection

Von Silvia Princigalli, 29. September 2015

Wenn zwei Zürcher Labels wie enSoie und Schönstaub aufeinander treffen, gibts was tolles. In diesem Fall: eine Capsule Collection mit Keramik, Teppichen und Kissen mit markanten Tartanmustern. Die Kollektion, die von Anna Meier (Creative Director… Weiterlesen

Darf ich vorstellen? Hans-Peter

Von Line Numme, 18. September 2015

Hans-Peter ist ein Tisch für alles. Nicht nur fürs Essen steht er da, sondern genau so fürs Gemüseschnippeln, Arbeiten, Basteln oder Spielen. Extra etwas schmäler konzipiert und mit einer robusten Steinplatte ausgestattet, bietet er praktisch und optisch alles,… Weiterlesen

Die Lampe, die glücklich macht

Von Claudia Müller, 14. September 2015

Die Tage werden kürzer und schon bald realisieren wir, dass der Spätsommer fast vorbei ist. Vor allem in den Wintermonaten leiden viele Menschen unter SAD (saisonal affektive Störung). Die junge Designerin Éléonor Delisse (27) hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Herausgekommen ist dabei die preisgekrönte «Day & Night»-Lampe, die das Licht im Raum mit einem dichroitischen Glas natürlich wirkend verändert. Mithilfe einer LED-Glühbirne, die das Glas beleuchtet, verändert sich die Lichtfarbe. So leuchtet die Lampe morgens beispielsweise blau, was die Produktion des Schlafhormons Melatonin auf natürliche Weise runterfahren lässt und das Aufstehen erleichtert.  Am Abend glüht die Lampe bernsteinfarben und kurbelt dadurch die Melatoninproduktion an. Der Effekt: Man schläft besser ein. Die Lampe verändert die Lichtfarbe nach unserem Schlaf-Wach-Rhythmus ganz von selbst. Claudia Müller: Du hast eine Lampe kreiert, die Menschen hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren. Wie bist du auf die Idee gekommen? Éléonor Delisse: Mich hat schon immer interessiert, wie Farben unsere Stimmung und unser Verhalten beeinflussen können. Für mich geht Wohlbefinden mit glücklich Aufwachen und einem guten Schlaf einher. Während meiner Recherche versuchte ich eine Brücke zwischen den Farben und den menschlichen Bedürfnissen zu schlagen. Ich habe herausgefunden, dass die Wahrnehmung bestimmter Farben während den verschiedenen Tagesstunden einen Einfluss auf unsere Energie sowie Stimmung ausüben kann. Um beispielsweise einer Winterdepression zu entfliehen, wird oft Licht eingesetzt – das fand ich sehr interessant. Darüber hinaus wollte ich verstehen, wie Licht unserem Alltag einen Rhythmus verleiht und unser Gehirn beeinflusst. Vor allem dann wenn wir Zeitzonen durchqueren. Hattest für die Umsetzung deiner Stimmungslampe wissenschaftlichen Beirat? Nein, ich habe die ganze Recherche selbst gemacht. Warum hast du dich für eine runde Form der Lampe entschieden? Ich wollte, dass die Form der Sonne so nah wie möglich kommt und einfach bleibt. Die Lampe ist perfekt für Reisende, die unter einem Jetlag leiden – gibt es dazu eine Hülle? Witzig, dass du mich das fragst! Die Lampe habe ich ursprünglich für zuhause und unterwegs im Hotelzimmer konzipiert. Allerdings bin ich zurzeit wirklich damit beschäftigt, eine Version davon zu designen, die man einfach mitnehmen kann. Wo produzierst du die Lampe? Die Lampe aus Glas, Marmor, Metall und Holz ist zurzeit in Produktion beim Designstudio Tools Galerie in Paris und sollte schon bald im Verkauf stehen. Wann genau, weiss ich leider auch noch nicht. Du hast den Wallpaper Design Award 2015 in der Kategorie «Life Enhancer of the Year» gewonnen – was kommt als nächstes? Neben der Version der Lampe «Day & Night» für Reisende bin ich dabei mein eigenes Studio auf die Beine zu stellen. Das kostet mich momentan viel Arbeit. Weiterlesen

Wunschteppiche aus Kopenhagen

Von Silvia Princigalli, 17. Juli 2015

Bereits von weitem ist der farbenbetupfte Laden Kira-CPH nicht zu übersehen. Eine lange Teppichzunge lädt dazu ein, über die Türschwelle zu treten und das Farbenparadies, das Besitzerin Kira Wickstrøm Polack gehört, zu entdecken. In den Regalen liegen… Weiterlesen

Wand und Wünsche: Illustrationen von Lieke van der Vorst

Von Claudia Müller, 1. Juli 2015

In einem kleinen Geschäft bei mir in Amsterdam um die Ecke bin ich auf Liekeland gestossen. Illustrationen, die in eine idyllische Welt entführen, wo Tier, Mensch und Umwelt im Einklang leben. Lieke van der Vorst (26) ist die Illustratorin, die dahinter steckt. Claudia Müller: Tiere spielen eine grosse Rolle in deinen Illustrationen, Warum? Lieke: Ich mag sehr gerne Tiere, egal welche Art und wie gross sie sind. Eine gewisse Reinheit und Rauhheit zeichnet sie aus. Und ich denke Tiere sind ehrlich. Wenn sie nicht interessiert sind, ignorieren sie dich. Ich mag diese Ehrlichkeit. CM: Warum findest du es toll, Tiere die du malst, zu vermenschlichen? Lieke: Ich fände es toll, wenn Tiere unsere Freunde wären und mit uns an einem Tisch sitzen und quatschen würden. Wegen Ihrer reinen Wesensart hätten sie wohl keine Manieren, wie wir sie uns auferlegt haben. Allerdings bin ich mir sicher, dass es mit Ihnen lustig wäre. CM: Die meisten Tiere, die du zeichnest, haben Pelz, ist das bewusst so gewählt? Lieke: Ich muss ehrlich sagen, dass mir das bis anhin gar nicht aufgefallen ist. Es macht allerdings Sinn. Ich mag Pelz sehr gerne – allerdings nur am Tier und nicht in Form eines Pelzmantels! CM: In deinen Illustrationen werden Menschen gezeigt, die Tiere mögen. Wie ist deine Beziehung zu Tieren? Lieke: Ich finde es nicht gut, wie wir Tiere zwecks unserer Ernährung oder unserer Kleidung behandeln. Ich kann verstehen, dass man in einigen Ländern nicht anders kann handeln. Warum wir in unseren Breitengraden Tiere als Produkt ansehen und nicht als lebendige Kreatur kann ich hingegen nicht nachvollziehen. CM: Gibt es Designaufträge, die du deshalb ablehnen würdest? Lieke: Ja. Ich würde nie einen Auftrag annehmen von einem Unternehmen, dass meine Ansichten über die Tierhaltung, die Art und Weise wie man respektvoll mit Menschen und Natur umgeht, nicht teilt. CM: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Lieke: Das finde ich schwierig zu sagen, da ich nicht gut darin bin, in Worte zu beschreiben, wie ich zeichne. Ich denke und hoffe dass meine Illustrationen, die ich von Hand anfertige, ehrlich sind. CM: Was ist deine Technik? Lieke: Ich verwende Kugelschreiber und weiche Farbstifte. Ich liebe es Linolschnitte zu machen. In meinem Arbeitsraum habe ich eine Linolpresse, die ich sehr gerne einsetze. Ich versuche mich auch wieder in der Malerei, da ich dies die letzten Jahre vernachlässigt habe. Ich finde es auch spannend mit Keramik zu arbeiten und Tassen herzustellen. Zurzeit bin ich gerade damit beschäftigt zu schauen, wie ich Illustrationen auf den gebrannten Ton bringe. CM: Was magst du am meisten an deiner Arbeit? Lieke: Ich mag am meisten die verschiedenen Techniken, die ich für meine Illustrationen anwenden kann. Manchmal arbeite ich auch gerne mit Wolle, wie hier. Dann werden meine Illustrationen zu grossen Tierfiguren mit echten Schafshaaren. Wenn ich andere Materialien brauche oder Techniken, inspiriert mich das meistens für meine Illustrationen. CM: Bei welchem Teil deiner Arbeit musst du die Nase rümpfen? Lieke: Am Computer zu sitzen widerstrebt mir, leider muss ich das öfters. Ich versuche morgens die Mailbox abzuarbeiten. Ich habe den Computer in meinem Arbeitsraum an einen unmöglichen Ort platziert, wo ich auf einen unbequemen Stuhl sitzen muss, sodass ich nicht länger als geplant dort sitze. Allerdings war das keine gute Idee. CM: Wie lange dauert es, von der Idee bis zum fertigen Kunstprodukt? Lieke: Das ist sehr abhängig von der Grösse der Illustration und wie detailliert diese ist. Ich bin nicht jemand der schnell arbeitet, auch weil meine Technik zeitaufwendig ist. Für die Illustration «Dennebos» habe ich mehr als zwei Monate gebraucht. Natürlich mit Unterbrechungen – Ich hänge die Illustration auf und lasse Sie da hängen, dann nehme ich sie wieder runter und arbeite weiter. Ich illustriere oft, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Ausser natürlich, es ist ein Auftrag, dann arbeite ich mit Skizzen und einer Deadline. Weiterlesen

LOREM (not ipsum) & ein tolles Give-Away

Von Patrizia Furrer, 23. Juni 2015

Ich bin ein bekennender Zeitschriften-Junkie. Trotz Unmengen an toller, digitaler Inspiration gibt es für mich nichts schöneres als auf dem Sofa zu liegen und in Wohn- und Designzeitschriften zu blättern. Nun habe ich den perfekten Online Shop gefunden der meine Zeitschriftensucht stillen kann: Lorem (not ipsum). Lorem was? Hinter Lorem stecken Karin und Micha. Sie lieben Indie-Magazine – ganz analog und frisch gedruckt – und verkaufen sie von Zürich über Stockholm bis nach New York, Montreal und Tokyo. Heute möchte ich euch drei meiner Favoriten aus ihrem Sortiment vorstellen. Aber das ist noch nicht alles. Lorem (not ipsum) verlost auf Lilaliv und  Wohnfühlen drei tolle Magazine nach Wahl. Wettbewerb ist beendet. Gewinnen ist ganz einfach – schaut euch auf Lorem (not ipsum) um und teilt mir in einem Kommentar mit, welche eure drei Lieblingsmagazine sind. Mitmachen könnt ihr bis zum 6. Juli 2015 und der/die glückliche GewinnerIn wird am Montag, 13. Juli 2015 per E-Mail benachrichtigt. Meine persönlichen Favoriten kennt ihr ja bereits und jetzt bin ich gespannt auf eure Lieblinge. MADE zeigt die Arbeit von Kreativen rund um den Globus in den Bereichen Design, Architektur, Mode, Interieur, Food, Fotografie und vieles mehr. Bei FRANKIE dreht sich alles um Mode, Kunst, Design, Reisen, Fotografie, Musik, DIY und Real-Life Inspiration. Weiterlesen

Democratic Design Day

Von Line Numme, 17. Juni 2015

Juhui! Ich durfte nach Älmhult reisen, mitten in das «Designlabor» von Ikea. Ja, ich bin bekennender Ikea-Fan. Trotz aller wunderbar schönen und innovativen Kreationen vieler anderer namhafter Hersteller, die ich täglich zu Gesicht bekomme, hat auch der schwedische… Weiterlesen

Lieblingsstuhl

Von Line Numme, 11. Juni 2015

Lieblingsstuhl, so heisst das Geschäft von Nina Röhrs und Tina Boetsch, das bisher nur in Düsseldorf und online zu finden war. Neu ist es nun auch mit einem weiteren Showroom in der Möbelhalle am Mythenquai in Zürich lokalisiert. Weiterlesen