Poster

Aquarell-Mood

Von Nicole Gutschalk, 11. Mai 2016

Auf der Suche nach etwas Dekorativem im reduzierten Stil stiess ich vor ein paar Wochen auf die Illustratorin Nynne Rosenving. Die Dänin kreiert unter anderem Prints auf Canvas oder Papier, die mich an die Schulzeit erinnern. Oder… Weiterlesen

Bloggers@Home: Berit Ueberdick, Marmeladekisses.de

Von Patrizia Furrer, 6. Januar 2016

Heute schauen wir bei Berit im Ruhrpott vorbei. Berit steht auf Johnny Cash, trägt gerne Lippenstift und ist leidenschaftliche Fotografin. Vor ihrer Zeit als Bloggerin, hatte Berit nie wirklich das Gefühl kreativ zu sein. Weit gefehlt, sie hatte nur noch nicht das richtige Ventil dafür gefunden. Seit 2012 teilt sie nun ihre Passion für Blumen, Vintage-Möbel, Food und DIY-Projekte auf ihrem Blog. Und das alles auf eine sehr kreative Art und Weise. Überzeugt euch selber und besucht Berit auf ihrem Blog, Facebook oder auf Instagram. Weiterlesen

Meine persönliche Gallery – Momente zum Träumen

Von Louisa Gisler, 15. September 2015

Wer kennt es nicht – auf dem Handy befinden sich hunderte Bilder von wundervollen Momenten, Erlebnissen und Menschen, die man nicht vergessen und immer bei sich haben möchte. Schade, dass diese Fotos meist keinen Platz in unserem zu Hause finden. Häufig hängen stattdessen Illustrationen, Postkarten oder Ausstellungsposter an unseren Wänden. Wieso nicht den perfekten Sonntag auf dem Lindenhof ausdrucken und einrahmen? Oder die rote Nachbarskatze, die immer sehnsüchtig vor der Balkontüre darauf wartet, hereingelassen zu werden? Der romantische Strandurlaub der Eltern findet über dem Entrée-Tischchen seinen Platz und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht, wenn man nach Hause kommt. Ein wundervolles Geschenk für Freundinnen, die ihre erste eigene Wohnung beziehen ist ein persönlicher Moment - festgehalten und gerahmt wie der Spaziergang am See mit dem vierbeinigen, treuen Begleiter Jacky. Weiterlesen

Wand und Wünsche: Illustrationen von Lieke van der Vorst

Von Claudia Müller, 1. Juli 2015

In einem kleinen Geschäft bei mir in Amsterdam um die Ecke bin ich auf Liekeland gestossen. Illustrationen, die in eine idyllische Welt entführen, wo Tier, Mensch und Umwelt im Einklang leben. Lieke van der Vorst (26) ist die Illustratorin, die dahinter steckt. Claudia Müller: Tiere spielen eine grosse Rolle in deinen Illustrationen, Warum? Lieke: Ich mag sehr gerne Tiere, egal welche Art und wie gross sie sind. Eine gewisse Reinheit und Rauhheit zeichnet sie aus. Und ich denke Tiere sind ehrlich. Wenn sie nicht interessiert sind, ignorieren sie dich. Ich mag diese Ehrlichkeit. CM: Warum findest du es toll, Tiere die du malst, zu vermenschlichen? Lieke: Ich fände es toll, wenn Tiere unsere Freunde wären und mit uns an einem Tisch sitzen und quatschen würden. Wegen Ihrer reinen Wesensart hätten sie wohl keine Manieren, wie wir sie uns auferlegt haben. Allerdings bin ich mir sicher, dass es mit Ihnen lustig wäre. CM: Die meisten Tiere, die du zeichnest, haben Pelz, ist das bewusst so gewählt? Lieke: Ich muss ehrlich sagen, dass mir das bis anhin gar nicht aufgefallen ist. Es macht allerdings Sinn. Ich mag Pelz sehr gerne – allerdings nur am Tier und nicht in Form eines Pelzmantels! CM: In deinen Illustrationen werden Menschen gezeigt, die Tiere mögen. Wie ist deine Beziehung zu Tieren? Lieke: Ich finde es nicht gut, wie wir Tiere zwecks unserer Ernährung oder unserer Kleidung behandeln. Ich kann verstehen, dass man in einigen Ländern nicht anders kann handeln. Warum wir in unseren Breitengraden Tiere als Produkt ansehen und nicht als lebendige Kreatur kann ich hingegen nicht nachvollziehen. CM: Gibt es Designaufträge, die du deshalb ablehnen würdest? Lieke: Ja. Ich würde nie einen Auftrag annehmen von einem Unternehmen, dass meine Ansichten über die Tierhaltung, die Art und Weise wie man respektvoll mit Menschen und Natur umgeht, nicht teilt. CM: Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Lieke: Das finde ich schwierig zu sagen, da ich nicht gut darin bin, in Worte zu beschreiben, wie ich zeichne. Ich denke und hoffe dass meine Illustrationen, die ich von Hand anfertige, ehrlich sind. CM: Was ist deine Technik? Lieke: Ich verwende Kugelschreiber und weiche Farbstifte. Ich liebe es Linolschnitte zu machen. In meinem Arbeitsraum habe ich eine Linolpresse, die ich sehr gerne einsetze. Ich versuche mich auch wieder in der Malerei, da ich dies die letzten Jahre vernachlässigt habe. Ich finde es auch spannend mit Keramik zu arbeiten und Tassen herzustellen. Zurzeit bin ich gerade damit beschäftigt zu schauen, wie ich Illustrationen auf den gebrannten Ton bringe. CM: Was magst du am meisten an deiner Arbeit? Lieke: Ich mag am meisten die verschiedenen Techniken, die ich für meine Illustrationen anwenden kann. Manchmal arbeite ich auch gerne mit Wolle, wie hier. Dann werden meine Illustrationen zu grossen Tierfiguren mit echten Schafshaaren. Wenn ich andere Materialien brauche oder Techniken, inspiriert mich das meistens für meine Illustrationen. CM: Bei welchem Teil deiner Arbeit musst du die Nase rümpfen? Lieke: Am Computer zu sitzen widerstrebt mir, leider muss ich das öfters. Ich versuche morgens die Mailbox abzuarbeiten. Ich habe den Computer in meinem Arbeitsraum an einen unmöglichen Ort platziert, wo ich auf einen unbequemen Stuhl sitzen muss, sodass ich nicht länger als geplant dort sitze. Allerdings war das keine gute Idee. CM: Wie lange dauert es, von der Idee bis zum fertigen Kunstprodukt? Lieke: Das ist sehr abhängig von der Grösse der Illustration und wie detailliert diese ist. Ich bin nicht jemand der schnell arbeitet, auch weil meine Technik zeitaufwendig ist. Für die Illustration «Dennebos» habe ich mehr als zwei Monate gebraucht. Natürlich mit Unterbrechungen – Ich hänge die Illustration auf und lasse Sie da hängen, dann nehme ich sie wieder runter und arbeite weiter. Ich illustriere oft, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Ausser natürlich, es ist ein Auftrag, dann arbeite ich mit Skizzen und einer Deadline. Weiterlesen

Street Art im Wohnzimmer

Von Katinka Templeton, 11. Mai 2015

Ach Ikea, du schlauer Fuchs. In mir hat der schwedische Möbelgigant ja ohnehin einen lebenslangen Fan gefunden. Immerhin war ich im letzten Monat tatsächlich fünfmal (!!!!) dort. Gut, es hatte damit zu tun, dass ich zuerst ein paar Neuanschaffungen brauchte. Weiterlesen

Film ab: Kinoposter fürs Heim

Von Silvia Princigalli, 4. Mai 2015

Filmposter waren zu meinen Teenie-Jahren ein Must-Have in jedem Schlafzimmer. Ich erinnere mich, dass einer meiner Freunde, weil er direkt neben dem Kino wohnte, sogar so einen Kino-Papp-Aufsteller bei sich rumstehen hatte. Wir beneideten ihn alle. Weil «Kinoposter übers Internet bestellen» damals noch gar nicht erfunden war, fragte ich hin und wieder bei meinen Kinobesuchen, nach einem Poster. Manchmal hatte ich Glück und konnte eines ergattern. Heute geht das Ganze viel einfacher und man kann dabei auch mal auf einen älteren Blockbuster zurückgreifen, der die eigenen vier Wände schmückt. Filmposter «Black Swan» (2010) 42x60 cm. für ca. 24.50 Fr. (inkl. Versandskosten) bei movieart.ch Filmposter «Oh Boy» (2012) 60x85 cm für ca. 20 Fr. bei movieposter.com Weiterlesen

Junique: Bezahlbare Kunst per Mausklick

Von Claudia Müller, 16. April 2015

Juniqe ist eine junge Berliner Plattform, bei der Kunst sowohl Bild als auch T-Shirt sein kann. Ein Konzept, das so auf dem europäischen Markt noch nicht existiert, sagt Mitgründerin Lea Lange. Der Time-Traveller-Hase auf dem Kissen hat es mir angetan. Er erschien plötzlich bei mir auf der Facebook-Timeline. Obwohl ich noch nie auf der Plattform von Juniqe gewesen war. Ich besuchte also die Webseite. So funktioniert erfolgreiches Marketing. «Coole Prints!», dachte ich und stöberte weiter. Ich fand heraus, dass hinter der Webseite ein ganz junges Team steckt. Lea Lange (27), Marc Pohl (26) und Sebastian Hasebrink (27) haben im Herbst 2013 die Plattform für bezahlbare Kunst gegründet. Ich habe die Mitgründerin Lea Lange, die auch mit Leidenschaft Wohnungen ihrer Freunde einrichtet, zum Interview getroffen. Claudia Müller: Wie ist die Idee zur eigenen Plattform entstanden? Lea Lange: Wenn man nach Kunst für die Wand sucht, ist es sehr schwer, etwas Individuelles zum erschwinglichen Preis (und trotzdem in guter Qualität) zu finden, das nicht als totale Massenware aus dem Möbelhaus kommt. Das wollten wir ändern. Weiterlesen