Industrial Chic: Von der Gastro ins Wohnzimmer

Von Claudia Müller, 29. July 2015

Ob New York, Amsterdam oder Zürich – der Wohntrend Industrial Chic hält sich wacker. Drei Beispiele aus der Gastronomie, die sich auch ganz leicht in den eigenen vier Wänden umsetzen lassen.

Was vor Jahrzehnten mit dem Ausbau und Umbau von Fabrikgebäuden vor allem in der Architektur stattfand, hat sich nach und nach zu einem Wohntrend entwickelt. Alte Fabrikhallen wurden in den 60er- und 70er- Jahren beispielsweise in New York zu Wohnungen umfunktioniert. Die grossen Räume und der viele Platz waren besonders beliebt bei Künstlern, die dort gerne wohnten. Heute findet man den Stil des Industrial Chic vor allem in Bars, Restaurants aber auch zuhause.

Stein, Beton, Holz – das sind alles Materialen, die für den Industrial Chic gerne verwendet werden. Sie sind authentisch, widerstandsfähig und widerspiegeln eine natürliche Einfachheit. Was in der Arbeitswelt perfekt sein muss, wird beim Industrial Chic hingegen roh, unbearbeitet, unfertig, aber dafür einzigartig gelassen. Eine alte rostige Uhr oder eine Strassenlampe können problemlos in einer Wohnung stehen und erhalten so ein zweites Leben. Das ist Recycling vom feinsten, weil etwas Altes, Gebrauchtes einen neuen Platz im hier und jetzt findet.


Ihr habt eine grosse weisse Wand? Lasst sie von einen Künstler direkt bemalen, wie hier in der Brandstof-Bar in Amsterdam.

industrial-chic-wohnfuehlen-annabelle
Lampe: Von der Strasse in die Bar oder in die Wohnung

industrial-chic-wohnfuehlen-annabelle2
Anstatt Glühbirnen zu verstecken, einfach ohne Lampenschirm am Kabel hängen lassen.

industrial-chic-wohnfuehlen-annabelle3
Die Wand so belassen, wie sie ist und mit einem überdimensionierten Statement versehen.


Die Wandtafel kann auch gut zuhause im Eingang stehen, als riesiger«Poschtizettel» oder für die «Bucket List». Wer hingegen schwarze Wände nicht mag – es gibt auch weisse Farbe, die man auf die Wand auftragen kann, worauf man ebenso gut mit Kreide schreiben kann, die sich verwischen lässt.

Ihr möchtet die abgebildeten Bars in Amsterdam besuchen? Weitere Infos findet Ihr auf Bar-Brandstof.nl, Barspek.nl und Rotisserieamsterdam.nl

Kommentare

Newsletter

Das Beste jede Woche in Ihrer Mailbox