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Vom Tatzelwurm zum Elefantenfüdli – 50 Jahre De Sede

Von Line Numme, 15. July 2015

Turbulent ging es die letzten Jahre bei De Sede zu und her. Die Schweizer Möbelmanufaktur hat einige Berg- und Talfahrten hinter sich. Seit gut einem Jahr ist nun aber eine kleine Schweizer Gruppe von Privatunternehmern am Steuer, die Neues auf Bewährtem aufbauen will. CEO Monika Walser blickt zum 50-Jahre-Jubiläum des Traditionsunternehmens mit viel Elan und sehr optimistisch in die Zukunft: «Vielleicht heisst es eines Tages, die Schweiz ist bekannt für Uhren, Schokolade… und De Sede.» Präsentation der Sitzgruppe KT-221 von Kurt Thut im Showroom in Klingnau Trix und Robert Haussmann, Stephan Hürlemann (Studio Hannes Wettstein) und Alfredo Häberli im Gespräch Am Grundprinzip, der Qualität, sei nie gerüttelt worden – meint langjähriger Verbündeter und einstiger Teilhaber der Firma, Willi Gläser. «Die Basis sind gute Produkte. Sie sind nicht alles, aber ohne sie, ist alles nichts.» «Tatzelwurm» DS-600 aus dem Jahr 1972 Modell DS-1025 von Ubald Klug   1965 von Ernst Lüthi aus einer Klingnauer Sattlerwerkstatt heraus gegründet, kam 1967 Urs Felber als Partner dazu. Zusammen eroberten sie damals den Lederpolster-Markt, der primär Möbel à la Chesterfield kannte. Es war neu, Leder für weiche Polsterformen zu verwenden. Zusammen mit langjährigen Design-Partnern, wie Trix und Robert Haussmann oder Hannes Wettstein, sicherte sich De Sede einen hohen gestalterischen Standard, der heute mit Namen wie Alfredo Häberli oder Werner Aisslinger weiter geführt wird. Ausserdem sind in der Kollektion Ikonen wie der «Tatzelwurm» von Ueli Berger oder das Modell DS-1025 (eins meiner All-Time- Favorites!) von Ubald Klug zu finden. De Sede verarbeitet rund 100 000 Quadratmeter Leder pro Jahr. Weiterlesen

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